Suzi Pilet

Kollektion von fünf Fotografien von Suzi Pilet, auf der Vorder- oder Rückseite signiert, einige davon datiert auf 1942 und 1986.

Herkunft: Privatsammlung, Lausanne

Suzi Pilet (1916–2017) war die erste Fotografin aus Lausanne, die von ihrem Beruf leben konnte.

Sie entschied sich eher zufällig für den Beruf der Fotografin und verdiente ihren Lebensunterhalt als selbstständige Kinderporträtistin. 1949 eröffnete sie ein Studio an der Avenue du Théâtre, anschließend ein Atelier mit Verkaufsraum in der Rue Grand-Saint-Jean in Lausanne, wo sie Porträts anfertigte und ihre Werke ausstellte.

Suzy Pilet trennte sich nie von ihrer Rolleiflex und arbeitete stets in Schwarz-Weiß im 6×6-Format.

Ihre Arbeit basiert auf einer poetischen Suche, die dem Surrealismus nahekommt, und sie interessierte sich für die Natur. Parallel zu diesem symbolischen Ansatz und im Zusammenhang mit einer humanistischen Strömung in der Fotografie fotografiert sie die „Ausgegrenzten“ der Gesellschaft, eine Sexarbeiterin aus Genf, einen Häftling aus dem Gefängnis „Prison de la Santé“ oder auch den Alltag der Roma-Bevölkerung.

Der fotografische Archivbestand von Suzy Pilet wurde dem Museum Photo Élysée, Lausanne anvertraut.

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